Mit sechs Feldspielerinnen zum 25:24-Erfolg in Stralsund

Am 1. März 2026 stand für die zweite Frauenmannschaft des SV Warnemünde ein schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm. Bei der zweiten Mannschaft des Stralsunder HV in der Karsten-Sarnow-Halle musste das Team mit äußerst kleinem Kader antreten. Sechs Feldspielerinnen, darunter eine Unterstützung aus der dritten Frauenmannschaft sowie zwei Torhüterinnen stellten sich der Herausforderung, wir bedanken uns bei Michelle Sühr. Am Ende wurde der enorme Einsatz mit einem knappen, aber verdienten 25:24-Erfolg belohnt (Halbzeit 10:9).

Die erste Halbzeit startete ausgeglichen, doch nach gut 15 Minuten setzte sich Stralsund erstmals etwas ab (5:3, 16. Minute). Vor allem Sarah Dalchow auf Seiten der Gastgeberinnen sorgte immer wieder für Torgefahr. Warnemünde ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Angeführt von einer treffsicheren Anna Maske, die insgesamt zehn Treffer erzielte, kämpfte sich das Team Tor um Tor heran. Gleichzeitig war auf die Defensive Verlass, Torhüterin Lucy Schelske zeigte eine starke Leistung und entschärfte mehrere Tempogegenstöße der Gastgeberinnen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit belohnte sich Warnemünde für den hohen Aufwand und ging mit einer knappen 10:9-Führung durch Clara Heinzius in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Warnemünde den besseren Start. Durch Treffer von Kerstin Awe und Michelle Sühr wurde der Vorsprung zwischenzeitlich auf drei Tore ausgebaut (12:9, 32. Minute). In dieser Phase überzeugte die Mannschaft durch geduldiges Angriffsspiel und eine kompakte Defensive.

Es entwickelte sich eine intensive und emotionale Schlussphase. Nach einer zwischenzeitlichen Drei-Tore-Führung (15:12) kippte das Momentum zugunsten der Gastgeberinnen, die sich mit einem 3:0-Lauf erstmals wieder in Führung brachten (18:15, 45. Minute). Trotz schwindender Kräfte blieb Warnemünde ruhig. Michelle Sühr übernahm wichtige Würfe aus dem Rückraum, genauso wie Celine Liefländer die aufgrund der geringen Kadergröße ebenfalls im Rückraum spielte, und auch vom Siebenmeterpunkt zeigte sich Anna Maske nervenstark.

In den letzten 10 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beim Stand von 24:24 in der 58. Minute war die Spannung kaum zu überbieten. Nach einer Auszeit bewies das Team erneut Nervenstärke: Ann-Charlott Lexow traf in der 59. Minute zum entscheidenden 25:24. Die letzten Sekunden wurden mit großem Einsatz verteidigt, ehe der Schlusspfiff den hart erarbeiteten Auswärtssieg besiegelte.

Das nächste Spiel steht bereits vor der Tür, am 14. März um 16:30 Uhr empfängt die zweite Frauenmannschaft des SV Warnemünde in eigener Halle den Pasewalker HV. Wir freuen uns auf euch!