Knappe Niederlage für Warnemünde II
Die zweite Frauenmannschaft des SV Warnemünde empfing am Wochenende SV Grün-Weiß Schwerin III zum fünften Saisonspiel. Eine Partie, die sich über 60 Minuten zu einem intensiven Schlagabtausch entwickelte und am Ende knapp mit 23:24 verloren ging.
Schon in den Anfangsminuten legten die Gäste ein hohes Tempo vor und gingen schnell mit 1:3 in Führung. Warnemünde fand jedoch ebenso rasch Antworten und glich durch ein engagiertes Angriffsspiel zum 3:3 aus. Dennoch gelang es den Schwerinerinnen, sich erneut abzusetzen, während im eigenen Abschluss einige Chancen ungenutzt blieben. Nach einer frühen Auszeit stabilisierte sich das Spiel der Warnemünderinnen zwar, doch die Gäste nutzten ihre Gelegenheiten konsequent und bauten den Vorsprung bis zu der Halbzeit auf 9:13 aus.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, in dem Schwerin zunächst weiterhin den Ton angab und den Vorsprung konstant hielt. Warnemünde II blieb jedoch beharrlich, arbeitete konzentriert in der Defensive und fand zunehmend bessere Lösungen im Angriff. Besonders stark präsentierte sich die Torhüterin, Lucy Schelske entschärfte insgesamt fünf von sechs Siebenmetern und brachte ihr Team damit mehrfach in aussichtsreiche Positionen.
Etwa zehn Minuten vor Schluss schien das Spiel dennoch zugunsten der Gäste zu kippen, als diese erneut auf 19:23 davonzogen. Doch Warnemünde II startete eine eindrucksvolle Schlussoffensive, stellte die Abwehr offensiver und erzwang mehrere wichtige Ballgewinne. Im Angriff nutzte die Mannschaft die sich bietenden Lücken entschlossen aus und arbeitete sich Tor um Tor heran. Der Rückstand schrumpfte kontinuierlich, die Körpersprache veränderte sich spürbar, und das Team übernahm die Kontrolle über die letzten Minuten der Partie. Kurz vor der Schlussminute fiel der Anschlusstreffer zum 23:24.
In den letzten Momenten des Spiels bemühten sich die 2. Frauen des SV Warnemünde weiterhin um den Ausgleich und spielten konzentriert nach vorn. Die Mannschaft arbeitete strukturiert, suchte geduldig den freien Abschluss und setzte Schwerin nochmals unter Druck. Trotz dieser klaren Herangehensweise und eines sicheren Auftritts in der Endphase blieb der Ausgleichstreffer jedoch aus, da die verbleibende Zeit nicht ausreichte.