2. Frauen des SV Warnemünde verlieren knapp in Pasewalk

Die 2. Frauenmannschaft des SV Warnemünde trat beim Pasewalker HV mit einem stark reduzierten Kader auf den Aufbaupositionen an und musste sich am Ende knapp mit 25:26 geschlagen geben. Trotz der begrenzten Wechselmöglichkeiten zeigte das Team eine sehr stabile Abwehrleistung und hielt die Begegnung über weite Strecken offen. Im Angriff führten jedoch zu viele technische Fehler dazu, dass die Gäste ihre defensiven Stärken nicht in einen Punktgewinn umsetzen konnten.

Der Start verlief ausgeglichen. Die Warnemünderinnen fanden zunächst gute Lösungen, glichen durch Tore von Celine Liefländer zweimal aus und hielten das Tempo hoch. Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nutzte der Pasewalker HV kleine Unstimmigkeiten im Angriff konsequent aus. Während die Defensive des SVW beherzt arbeitete, prägten Ballverluste und Fehlpässe das Offensivspiel, wodurch sich die Gastgeberinnen zunächst mit drei Toren absetzen konnten. Trotzdem blieb das Team dran: Anna Maske verwandelte einen Siebenmeter, Clara Heinzius traf mehrfach von Außen, und zur Pause war mit einem 9:12-Rückstand noch alles offen.

Nach Wiederanpfiff erwischte Pasewalk den deutlich besseren Start. Warnemünde agierte fehleranfällig, kam kaum in strukturierte Angriffe und verlor mehrfach den Ball frühzeitig. Die Gastgeberinnen nutzten diese Phase konsequent und bauten ihre Führung innerhalb weniger Minuten auf sechs Tore aus. In der 36. Minute reagierte das Trainerteam und nahm eine Auszeit, um die Mannschaft neu zu sortieren und wieder Stabilität ins Spiel zu bringen. Danach fand der SVW zwar besser in die Abwehrarbeit zurück, doch im Angriff blieb es schwierig, klare Torchancen zu erspielen.

In der Schlussphase gelang es dennoch, sich noch einmal heranzukämpfen. Treffer von Ann-Charlott Lexow und Dominica Vizhbovska brachten Warnemünde bis auf 25:26 heran. Die Abwehr stand nun wieder kompakter und zwang Pasewalk zu Fehlern. In dieser Druckphase erhielten die Gastgeberinnen einen Siebenmeter, mit dem sie die Partie hätten vorentscheiden können, doch der Wurf ging daneben. Dadurch blieb dem SVW noch rund eine halbe Minute, um den Ausgleich zu erzielen. Die Mannschaft kam jedoch nicht mehr zu einer klaren Torchance, sodass der Ausgleich letztlich verpasst wurde.

Am Ende macht die höhere Effektivität der Gastgeberinnen den Unterschied. Warnemünde zeigte eine solide Abwehrleistung, vergab aber zu viele eigene Chancen.

Jetzt gilt es Kräfte zu sammeln, den am ersten Adventwochenende stehen gleich zwei Heimspiele an. Das erste am 29.11 um 13:30 Uhr gegen den SV Grün Weiß Schwerin III und am 30.11 um 16:45 Uhr gegen den HSV Grimmen 1992.