Spielberichte Saison 2021/2022 | 1. Männer

Ribnitzer HV – SV Warnemünde 30:25 (15:11)

Warnemünder Handballer verlieren Spiel und letzte Finalchance

RIBNITZ.     Sehr groß waren die Chancen auf eine Finalteilnahme der neuerdings nur zwei besten Teams für die Handballmänner des SV Warnemünde eher nicht. Die Ostseestädter hätten auswärts beim Ribnitzer SV haushoch gewinnen müssen. Das passierte am Samstag in der Halle „Am Mühlenberg aber nicht, die ersatzgeschwächten Warnemünder Handballer unterlagen mit 25:30 Toren. „Wir kamen eigentlich gut ins Spiel, führten anfangs und agierten in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe mit den Gastgebern“, schilderte SVW-Coach Thomas Wienke den Spielverlauf bis zum 7:7-Zwischenstand. Als Karl Bardosch den ersten Warnemünder Strafwurf nicht nutzen konnte, gerieten die Gäste bis zum Halbzeit-Tee mit 11:15 Toren ins Hintertreffen. Auch ein Warnemünder Siebenmeter-Fehlwurf durch Alexander Holtz leitete den zweiten Spielabschnitt ein, in dem das Match aber durchaus gleichwertig verlief. Das Warnemünder Manko war nur, dass der Rückstand nicht verkürzt werden konnte. „Wir agierten zu behäbig, waren phasenweise noch solch einer langen Spielpause auch nicht gallig genug. Ribnitz wollte den Sieg eher als unser Team und verwerte die sich bietenden Chancen für Tore besser“, analysierte SVW-Trainer Florian Polkehn nach dem Abpfiff.

Jetzt will das SVW-Team das abschließende Vorrundenspiel gegen die Reserve der Mecklenburger Stiere Schwerin, wenn diese nach bisher vier Verabredungen sich endlich zum SV Warnemünde bewegen, gewinnen. „Als Gruppenvierter hätten wir zum Saisonabschluss noch einmal vier Spiele“, begründete Thomas Wienke das Vorhaben. Dann will auch Kapitän Arne Reiser wieder einsatzfähig sein. Mit Marti Häfner (kam vom HC Empor) und Toni Schmidt (kam von der SG Vorpommern) wollen zwei junge Akteure bei den Männern des SV Warnemünde noch in dieser Serie ihren Einstand geben. Neu dabei war schon Torhüter Gregor Gehrke, der aus dem süddeutschen Dreiländereck an die Ostsee wechselte. Der junge Akteur erhielt im Ribnitz-Spiel ebenso gute Kritiken wie seine Kollegen Finn Härtel und Leon Funke. Stark auch der Auftritt von Youngster Eric Aurum als Spitze in der Abwehr und erfolgreicher Torschütze. Im Abschluss erreiche Felix Fick mit zehn Toren die besten Noten der Trainer.

SV Warnemünde:   Finn Härtel, Leon Funke, Gregor Gehrke – John Schmeling 4, Yannik Schulz, Eric Autrum 5, Karl Bardosch, Felix Fick 10/3, Marcus Kalbe 3, Alexander Holst 3, André Regge, Arvid Staeben, Carl Hochmuth.