Spielberichte Saison 2021/2022 | 1. Frauen

SV Warnemünde – SV Pädagogik Rostock 25:16 (12:6)

Warnemünder Damen mit höherer Durchschlagskraft

ROSTOCK.     Die MV-Meisterschaft der Handballfrauen in der Landesliga Ost wurde mit der Begegnung SV Warnemünde gegen den SV Pädagogik Rostock fortgesetzt. Alle Fans, die zwischen den beiden bisher erfolglosen Mannschaften ein spannendes Stadtderby erwarteten, sahen sich getäuscht. Die Ostseestädterinnen waren letztendlich das besser aufgestellte Team und gewannen 25:16 Toren doch recht sicher. Warnemündes Trainer André Regge war froh über den ersten Sieg und hofft nun auf einen Schub für das Selbstvertrauen.

„Nach einigen berufsbedingten Abgängen und etlichen Verletzungen war die Leistung auch für mich ein Lichtblick nach der Übernahme der Traineraufgabe im Juni. Aber es wird noch ein langer Neuanfang.“ Die Gastgeberinnen hatten mit Leandra Schwebke und Maria Kessy Czarschka wieder zwei bewährte Spielerinnen zur Verfügung. Neu dabei Lea Levigion und Josephine Freise. So konnten die verletzungsbedingten Ausfälle von Katharina Pingel und Anna Marzahl und weiterer Akteure erst einmal halbwegs ausgeglichen werden. Das Spiel selbst verlief nur Anfangs ausgeglichen. Mit dem 8:3 (17.) setzten sich die Einheimischen ab. Sie bauten über ein 12:6 zur Pause den Vorsprung letztendlich durch höhere Durchschlagskraft im Angriff noch auf neun Treffer aus. Pädagogik kam mit dem 15:18 (53.) am nächsten heran, hatte in der Schlussphase dann aber in der Chancenverwertung noch einmal das Nachsehen. Hier fehlten Trainerin Heike Puls doch einige treffsichere Spielerinnen vergangener Zeiten. Besonders Kerstin Schümann (jetzt Lebahn), die Mutterfreuden entgegensieht. Auch Sandra  Stepanek war in der Halle, konnte verletzungsbedingt aber nicht spielen.

SV Warnemünde:   Michelle Bladt, Lisa Scholz – Judith Eisenberger 1, Sophie Jahn 2, Anna Maske 7, Kathleen Lewandowski 5, Linn Schönberner, Celine Liefländer 5, Maria Kessy Czarschka 2, Leandra Schwebke 2, Josephine Freise 1, Lea Levigion.